Text von Gero Greb

April 2019

 Die technischen Angaben und den Vergleich Diesel, Benziner habe ich der folgenden Web-Seite entnommen und kommentiert. Der Text bezieht sich auf die Verhältnise in Deutschland.

https://www.co2online.de/klima-schuetzen/mobilitaet/auto-co2-ausstoss/#c131037

„Zunächst einmal gilt: Dieselmotoren arbeiten effizienter und schaffen einen deutlich höheren Wirkungsgrad als Benzinmotoren. Im direkten Vergleich von zwei ähnlichen Fahrzeugen verursacht das Dieselfahrzeug weniger Kohlendioxid (CO2)…. Allerdings sind Diesel-Pkw häufig schwerer, unter anderem weil der Dieseltreibstoff eine höhere Masse hat und Dieselmotoren zumeist schwerer sind. Dies führt dazu, dass Diesel-Fahrzeuge durchschnittlich kaum weniger CO2 ausstossen, als Benziner.“

 

Anmerkung Gero Greb: Nehmen wir mal den Kleinwagen aus der Liste unten mit 18 kg/km CO2 der entsprechende Diesel stösst 14 kg/km CO2 aus. Wenn man so etwas als gering bezeichnet, dann kann man nicht richtig rechnen! Es sind immerhin 22%, die der Diesel weniger ausstösst!

Das hiesse bei korrekter Anwendung der CO2-Abgabe, dass ein Diesel dann 20 Prozent weniger Aufschlag bekommen müsste als ein Benziner!

 Oft wird auch unterschlagen, dass ein Diesel sofort, egal, wieviele Umdrehungen der Motor macht die Kraftstoffzufuhr abschaltet! Das heisst, dass ich im Gegensatz zu 1971 nicht mehr in den Leerlauf schalte, sondern je nach Gefälle und gewünschter Bremskraft einen/zwei Gänge runterschalte!

Durchschnittlicher Ausstoss eines Autos - CO2 in kg pro 100 km (Kraftstoffverbrauch in Liter)

Stadtverkehr Landstrasse  Autobahn

 

Otto-PKW (Benziner) Bj. ab 2011                           

Kleinwagen   18 (7,3)        13 (5,1)        17 (6,9)

Mittelklasse  25 (8,7)        14 (5,7)        19 (7,4)

Oberklasse   32 (12,6)      22 (8,7)        28 (11,1)

 

Diesel-PKW, Bj. ab 2001                    

Kleinwagen   14 (4,5)        10 (3,1)        13 (4,1)

Mittelklasse  21 (6,8)        15 (4,7)        16 (5,2)

Oberklasse   28 (8,9)        19 (6,2)        26 (8,5)

 Anmerkung Gero Greb: Auffällig an dieser Tabelle ist, dass Benziner erst ab BJ 2011, Diesel aber schon von BJ 2002 an aufgeführt werden. Sehr wichtig ist auch, dass Diesel-Fahrzeuge sogar schon bei Kleinwagen wesentlich weniger Kraftstoff verbrauchen! 7,3 statt 4,5 Liter!

„Ein Pkw verursacht nicht nur beim Fahren CO2. Bei seiner Herstellung und Entsorgung entstehen zusätzlich Treibhausgase. Diese müssen mit den Emissionen verrechnet werden, die ein effizienterer Neuwagen einspart. Wenn ein alter Pkw mit hohem Spritverbrauch (10 l/100 km) durch ein 6-Liter-Auto ersetzt wird, ist die Klimabilanz in der Regel schon nach einem bis eineinhalb Jahren positiv. Als Faustregel kann man sich merken: Der Benzinverbrauch macht bei einem Altfahrzeug (Baujahr 1992) über das gesamte „Autoleben” hinweg rund 90 Prozent am Gesamtenergieverbrauch aus, bei einem neueren Fahrzeug (ab Baujahr 2000) etwa 80 Prozent.“

Anmerkung Gero Greb: Ich habe im Juni 2018 meinen alten C5 – Diesel (4er Plakette) durch einen neuen (gebrauchten) C5 – Diesel (5er Plakette) ersetzt.

Den alten habe ich mit ca. 6,5 Liter/100Km gefahren! Den neuen mit ca. 5,5 Liter/100km! Der relativ geringe Unterschied kommt dadurch zustande, dass ich seit meinem 1. Auto im Jahre 1971 immer schon sehr kraftstoffsparend gefahren bin (z.B. Nur eine Verhaltensmassnahme – im Leerlauf die Berge hinunter. Das ging damals nur deshalb, weil es noch keine hydraulischen Bremsen (Bremskraftverstärker) gab!

Bei dem neuen Wagen 6/2018 ist mir Folgendes aufgefallen: Wenn ich den Tank bis zum Rand voll hatte, zeigte mir die Reichweitenanzeige immer ca. 800 Kilomter an und diese blieb viele Kilometer, die ich fuhr bestehen. Nach ca. 2 Monaten hatte dann die Elektronik kapiert, dass da ein sparsamer (und ganz toller Autofahrer – behauptet ja jeder von sich) am Steuer sass. Nun zeigt diese Reichweitenmessung bei vollem Tank immer über 1.000 Kilometer an!!!!

Und dieser Punkt - fällt mir gerade ein - zeigt auch ganz deutlich, dass bei den Verbrauchsangaben der Hersteller nicht unbedingt gemogelt wurde, sondern möglicherweise der niedrigste mögliche Verbrauchswert die sogenannte GG-Norm (GeroGreb-Norm) angewandt wurde! Diese besagt, dass der 100Kilomterverbrauch massgeblich vom Fahrer abhängt! Mir war immer schon seit 1971 klar, dass man die Herstellerangaben -egal welche - nicht ernst nehmen darf.

Den Skandal kann wiederum nur die Politik für sich verbuchen: Wir, die kleinen Leute, werden durch immer neue Gesetze/Vorschriften/Steuern usw. drangsaliert, erpresst und ausgepresst. Wie ist es dann möglich, dass die Autoindustrie - jede Marke für sich - jahrzehntelang ihre Testkriterien für die Zulassungen selber bestimmen konnten.

Nun hat man in dieser Test-Hysterie - wie immer in solchen Fällen - ein millionenteures Testprogramm für Neuautos vorgeschrieben, das mit Verlaub gesagt vollkommen überflüssig ist. Man könnte viel effektiver und schneller ein Testprogramm für stationäre Testanlagen für alle Autos unabhängig von der Marke vorschreiben und dann die gewonnen Ergebnisse hochrechnen. Das wäre dann auch für die Umwelt gesünder!

Nur dank moderner Autotechnik wurde ich endlich über meine kosten- und umweltgünstige Fahrweise informiert!

 

Dieselhysterie

Wie kann man eigentlich die angeblich ca. 12.000 Diesel-Tote wissenschaftlich beweisen, die laut Grünen und Umweltverbänden durch Stickoxide jedes Jahr ihr Leben lassen oder schon gelassen haben?

Ich erinnere mich noch gerne an einen Test (vor Jahrzehnten), in dem man Ratten das tausendfache an Dieselruß eine Zeitlang einatmen ließ und dann feststellte, daß diese armen Tiere irgendwann mal Krebs bekamen. Beruft man sich etwa heute noch auf diesen unglaublichen, unwissenschaftlichen TEST? Ich habe damals empört per Leserbrief (Internet gab es da noch nicht) reagiert und u.a. geschrieben: „Wenn Ihr die Ratten an einen Benzinerauspuff angeschlossen hättet, dann hätten die garantiert keinen Krebs bekommen, sondern die wären nach 3 Minuten tot gewesen!“

Was ist in den rot/grün und schwarz/grün regierten Bundesländern in Bezug auf die  Reduzierung gerade des LKW-Verkehrs  passiert  -  n i c h t s!   Im Gegenteil auch dort wurden reihenweise die Güterbahnhöfe von der bundeseigenen DB-AG stillgelegt und vielfach abgerissen und in Gewerbezonen umgewandelt, die wie in Waldshut (Hochrhein) in unmittelbarer Fußgängerzonennähe liegen!

Ich habe sofort nach der Einführung der LKW-Maut 2005 gefordert diese auf allen Straßen zu erheben, um Schleichverkehr und die Beschädigungen an den Bundes- und Landesstraßen (Brücken) zu minimieren! Erst seit 01.07.2018 wird die Lkw Maut auf alle Bundesstraßen ausgeweitet - also wurden 13 Jahre lang unnötig tausende von Anwohnern mit dem Dreck des Schleichverkehrs eingenebelt – da ging kein Umweltschutzverband, kein Grüner auf die Barrikaden!  U N D  nun treibt man die „Dieselsau“ durchs Dorf.

Sehr zu empfehlen ist das Buch von Winfried Wolf „Mit dem Elektroauto in die Sackgasse“.

https://www.amazon.de/Winfried-Wolf/e/B001I81LS8

Und folgender Artikel

https://www.heise.de/tp/features/Das-Gejammer-der-Umweltverbaende-ist-blanker-Unsinn-4414123.html